Lass Dich nicht verarschen…

.. vor allem nicht beim Preis.

Heute war ich im Baumarkt, um einen Teil unserer Bodenbeläge zu bestellen. Aktuell gibt es 20% auf alles und vor allem auch auf Bestellungen. Ich war recht gut vorbereitet, im Gegensatz zu dem ersten Verkäufer den ich immerhin schnell zu Verfügung hatte. Er wusste irgendwas nicht und war froh, als der kam, der sich auskennt und hat sofort übergeben. Nach ein bisschen hin und her hatte er alle Bestellnummern zusammen und konnte die Bestellung eintippen. Wie gesagt, ich war gut vorbereitet und konnte dem entsprechend meinen Bedarf sogar in Anzahl Paketen angeben.

Als es dann zur Unterschrift kommen sollte, fiel mir beim Belag selbst ein erhöhter Quadratmeterpreis auf. Der Herr Verkäufer prüfte das in seinem System und kommunizierte mir als Erhöhungstermin den 13.10. Ob es da wohl Zusammenhänge gibt zwischen den 20% Rabatt und der 10 % Erhöhung? Ich werde es nicht rausfinden. Der Verkäufer lies sich auf keine Diskussionen ein. Ich bekäme ja auch 20% Rabatt, da sei das o.k. Naja, nach 2-3 Gedankengängen entschied ich mich dafür, schließlich war dies einer der ersten Bodenbeläge, die sehr früh entschieden waren.  ICh war shcoin auf dem Weg zur Kasse, da entschied ich mich doch noch mal – wahrscheinlich instinktiv – zum Showbereich zu gehen und mir die Preise anzuschauen. Siehe da: die alten Preise. Dennoch bin ich – leicht grübelnd – zur Kasse. Mein Verkäufer hatte wohl Feierabend. Dennoch habe ich ihm noch gesagt, dass die Schilder falsch sind. Als ihn das so überhaupt nicht interessierte, beschloß ich, mal an der Info zu fragen, was eigentlich ist, wenn Preisauszeichnung und Preis  im Computer nicht zusammenpassen. Dort trug ich mein Anliegen einem Mitarbeiter vor. Als er mich fragte, was der Verkäufer in der Fachabteilung dazu meinte und ich erwidertet “Das schien dem reichlich egal zu sein”, begleitete er mich zur Fachabteilung und lieferte mich bei einem anderen Holz-Verkäufer ab. Zwischendrin hatten wir noch festgestellt, dass die EAN Nummer auf dem Schild (das mittlerweile auf meinen Unterlagen pappte) auch noch für ein anderes Dekor war. Glücklicherweise waren alle Böden dieses Typs allerdings mit dem selben Preis versehen.

Der Verkäufer meinte nach Prüfung im Computer, dass für ihn eigentlich alles ok sei. Als ich ihn um eine Bestäötigung bat, dass die Preise in der Ausstellung falsch seien, verwies er an seien Chef, den er dann anrief und erklärte, dass er einen Kunden habe, der auf den ausgewiesenen Preis besteht. Nach ein bisschen hin und her lenkte der Marktleiter wohl ein. Plötzlich bekam ich das Fon und der Marktleiter wollte mir das Prozedere erklären, wie es weitergeht. Als allerdings er ganz andere Gutschriftswerte nannte, als ich im Kopf hatte, schlug ich ein Treffen vor und besuchte ihn in der Gartenabteilung. Ich konnte aufklären, dass er gerade vom Verkäufer nochmals falsche Zahlen (Pro Paket) erhalten habe. Am Ende kamen wir beide auf den gleichen Wert, den ich nun als Gutschein erhalte.

Moral von der Gschicht:

  • Passt auf, was irgendwo steht und was wirklich verrechnet wird.
  • Bleibt hartnäckig

Die Schilder in der Ausstellung sind nun übrigens geschwärzt. Ich bin gespannt, ob die Ware bald wieder auf den alten Preis sinkt. Wäre praktisch, denn ich brauche wahrscheinlich noch mehr von dem Zeug.

Das ist nun das zweite Mal, dass aufpassen Geld gespart hat. Vom ersten Mal erzähle ich ich bald.

Was ich ganz vergessen hatte zu erwähnen. Während dem ganzen Hin und Her habe ich irgendwo meinen Einkaufswagen mit 2 Teilen drin abgestellt und nie mehr wiedergefunden. Dafür stand da nun ein anderer herrenloser, den ich von seinem Waisenschicksal erlöst habe und der mich beim erneuten Einpacken der 2 Teile begleitet hat…

Erlebnisse beim Küchenkauf Part 2

Weiter geht es in der Küchen-Odyssee. In Fortsetzung von Teil 1 der Geschichte habe ich doch dann tatsächlich eine Antwort per Mail erhalten. Die Ansprechpartnerin vermeldete, sie sei in Urlaub gewesen. Beigefügt waren drei bmp Attachments , sie sich nicht öffnen ließen. Da ich zwischenzeitlich auch schon woanders bestellt hatte, habe ich der Dame abgesagt. Wobei es mich interessiert hätte, was sie aus unserem Briefing gemacht hat. Ich glaube, so verkauft man nicht.